Mein Herzensprojekt Körpertagebuch– eine Geschichte in drei Akten

Ideen, Tatkraft und Action-Modus werden ja vor allem dann aktiviert, wenn es ein Problem gibt. Ein Problem, was man lösen möchte oder muss. Ok, was war mein Problem, damals, vor gut 5 Jahren? Eigentlich gar kein so großes, möchte man meinen. Eher ein diffuses Unwohlsein, eine Genervtheit, eine Art Unzufriedenheit mit mir selbst. Aber was war da los?



Akt I: Wo ist eigentlich der sch… Impfpass?

Es war 2015, die Zeiten gingen langsam vorbei, in denen ich immerzu meine Kinder von A nach B chauffieren, mich um alles kümmern musste. Man war flügge geworden, und das war auch gut so. Nicht, dass ich nichts mehr zu tun gehabt hätte. Halbtagsjob, Haushalt und Familie warfen noch genug Arbeit ab. Und dennoch gab es immer öfter Momente, in denen ich durchatmen und – das war das Beste – mich mal um mich selbst kümmern konnte.


Ich fing wieder an, regelmäßig zu joggen, fasste Pläne, ein paar zuviel gespeicherte Kalorien zu verbrennen. Ich wollte endlich mal wieder was für meine Gesundheit, mein psychisches Wohlbefinden und auch für die Optik tun. Was ja alles irgendwie zusammenhängt. Aber was heißt wollen, ich musste, es war mir ein tiefes Bedürfnis! Doch aller (Wieder-)Anfang ist schwer. Zumal man aus seinem Trott erstmal wieder raus muss. Also habe ich mir nach und nach alle Themen vorgeknöpft: Vorsorgetermine bei Ärzten terminiert, Laufschuhe aktiviert, meinen „mit-der-Familie-essen“-Zwang bekämpft, Trainingspläne geschmiedet. So der Plan. Aber immer wieder ploppten innerlich Fehlermeldungen auf. „Wann ist welche Vorsorgeuntersuchung überhaupt fällig?“- „Brauche ich nicht mal wieder eine Tetanus-Impfung? Und wo ist eigentlich mein sch… Impfpass?“ – „Wie kann ich meine Fortschritte sehen?“… Die Hauptfrage war im Prinzip immer dieselbe. Wie gehe ich das Ganze so an, dass ich die Kontrolle habe? Die Antwort konnte nur sein: Aufschreiben! Ich bin ein Listen-Typ. Nur so vergesse ich nichts.


Und da ich a) in mir wichtigen Dingen sehr strukturiert bin und b) viel Wert auf Ästhetik und praktische Handhabung lege, kam mir eine Idee. Ich wollte mir selbst ein Körpertagebuch erstellen. Keine leere-Seiten-Kladde, kein 1-Jahres-Organizer, sondern eins mit allen Adressen, wichtigen Body-Chronik-Daten, Vorsorgekalendern, Impfkalender, Medikamentenliste, mit 10-Jahres-Kalenderteil, um möglichst langfristig den Überblick und die Kontrolle zu behalten. Gedacht, getan. Ich nannte es „Body Book“ und setzte mich ans Layout. Es sollte ein gedrucktes Buch werden, wo ich fertige Tabellen habe, in denen ich schnell meine Notizen machen konnte, wo ich alle wichtigen Themen zusammen habe. Ich wollte ein dauerhaftes Instrument haben, mit dem ich meine Ziele definieren und erreichen kann. Und es musste ein Dokumentenfach geben, wo ich meinen Impfpass und alle anderen Dokumente aufbewahren konnte. Zwei Wochen habe ich gebraucht, um diesen Prototypen zu bauen. Dann ab damit zur Online-Druckerei, und wieder zwei Wochen später lag es in meiner Post. Ok, es sah jetzt nicht aus wie frisch vom Designer, aber egal. Es war ein großes Buch mit allem, was mir diente, meiner körperlichen Selbst-Wiedergewinnung.



Akt II: Wow - mein Körper hat eine bewegte Geschichte

Also frisch voran: Ich füllte meine Chronik aus und konfrontierte mich dabei erstmals mit bestimmten Fragen. Woran war nochmal der Opa gestorben? Welche Krankheiten hatte ich in meiner Kindheit? Welche Schwachstellen habe ich? Was ist eigentlich mein persönlicher Ideal-BMI? Welcher Blutdruck ist für mich gut und richtig? Ich hielt meine Trainingseinheiten im Kalenderteil fest, überwachte meine Fortschritte und freute mich darüber. Ich konnte zusehen, dass die Zahl in der Spalte Gewicht langsam, aber kontinuierlich kleiner wurde. Ich verpasste keine Vorsorgeuntersuchung, keine Zahn-Prophylaxe mehr, hatte mein Bonusheft und meine diversen Papiere immer parat. Ich bin über die Alpen gewandert und lief wieder regelmäßig um den See. Ich bin auf meinem Wohlfühlgewicht gelandet und halte es. Ich kenne meinen Körper wie noch nie zuvor. Sehe Zusammenhänge, derer ich mir nie bewusst wäre, wenn ich nicht alle kleinen Befindlichkeitsänderungen notiert und nachlesbar hätte. Und ich merkte: Es macht total Spaß, sich mehr mit sich selbst zu beschäftgen!


Nicht nur Krankheiten und körperliche Fakten finden da Einzug, sondern auch Urlaube, neue Liebe, neue Sportarten, neue Ernährungsprinzipien, neue Medikamente, aufgeschnappte Infos zu Selbstbehandlung und neuen Pflegeprodukten. Die Jahre, die ich nun mein Körpertagebuch führe, sind Jahre des mich-selbst-Kennenlernens. Schon der Akt des Aufschreibens hat einen enormen psychologischen Effekt: Man macht sich Dinge bewusst, man achtet mehr auf sich. Und vor allem: Man hat ein mächtiges Instrument der Selbstkontrolle!


Das wurde mir eigentlich erst nach und nach klar. Und es ist beeindruckend, was in diesen fünf Jahren schon in meinem Körpertagebuch steht. Es ist wie ein Fotobuch ohne Fotos, aber mit jeder Menge ganz persönlicher Infos. Eine Körper-Biographie in Stichworten. Aber mit vielen Bildern vor dem inneren Auge. Wow, denke ich manchmal, das war alles los in den letzten Jahren!



Akt III: Nada. Nothing. Niente. Aber jetzt!


Ist doch schön für mich. Genau. Und dabei hätte ich es ja auch belassen können. Aber ich hatte schon länger etwas im Hinterkopf. Ich war so überzeugt von meinem Konzept, dass ich immer mehr das Bedürfnis verspürte, mich darüber mitzuteilen, vielleicht sogar die Idee professionell anzugehen. Doch es brauchte wieder eine freie Phase in meinem Leben, um in den Action-Modus zu kommen.


In dieser Phase, es war Anfang 2020, fing ich mit meinem Blog an. Endlich ein Ventil für all meine Ideen und Gedanken! Hat man einmal angefangen, seiner Kreativität Freiraum zu gewähren, entstehen immer neue Dinge, kommen Ideen wieder hervor, die so groß sind, dass sie nicht in der Versenkung verschwinden. So auch bei mir. Ich erzählte einigen Leuten von meinem Körpertagebuch. Und das Feedback war so positiv, dass es mich ermutigte. Vorsichtshalber recherchierte ich erstmal, um zu sehen, was es da schon auf dem Markt gab. Und konnte es kaum glauben. Nada. Niente. Nothing. Nichts auch nur annähernd Ähnliches ließ sich finden. Also jetzt erst recht! Ich wusste: Das ist das, hinter dem ich 100% stehe, was ich selbst entworfen und ausgiebig getestet habe, womit ich mich auskenne – mein Herzensprojekt.


Ich wusste, es würde mich viel kosten. Viel Zeit, viel Energie, viel Mut und auch einiges an Investition. Aber egal - ich bin davon überzeugt, dass so ein Körpertagebuch eine unglaublich einfache, günstige und selbstbestimmte Hilfe für jede Frau ist, ihre Gesundheit und ihr gutes Aussehen zu erhalten.

Dieses Mal hat es mich ein paar Monate gekostet, mein Herzensprojekt nigelnagelneu aufzusetzen. Denn ich wollte es möglich professionell und vollständig machen. Ich benannte es um in MEIN KÖRPER TAGEBUCH – wozu die Anglizismen? Es sollte wertig sein und superschön aussehen. Also habe ich fürs Cover eine Illustratorin engagiert und bin ganz glücklich mit dem Ergebnis. Ich habe es inhaltlich vervollständigt, denn es drängten sich immer mehr Bereiche auf, die auch in die Basics gehörten (Bsp. Hormonstatus: Wechseljahre sind gerade mein Thema!). Und es sollte praktisch und ansprechend gestaltet sein. Kein Kinderspiel, denn ich bin ja a) auch noch beruflich eingespannt und b) perfektionistisch. Und dann kam der große Moment: Ein großer LKW hielt vor meinem Haus an und entlud eine beeindruckende Palette voller Kartons.


Mein erstes Buch! Mein erstes eigenes, geliebtes Projekt! Ich hatte mich nicht getraut, vor der Lieferung Werbung zu machen, aus Angst, irgendwas könnte beim Druck schieflaufen. Aufgeregt öffnete ich einen Karton. Tada! Es ist so toll geworden. Ich bin stolz und glücklich. Schon allein das war es wert. Dass ich nicht mehr rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft die Marketingmaschinerie groß ins Rollen bringen kann - Künstlerpech. Das neue Jahr steht vor der Tür, und ich hoffe, viele Frauen, die mit neuen Vorsätzen in 2021 starten wollen, davon überzeugen zu können. Nicht nur, weil es mein Herzensprojekt ist. Sondern weil MEIN KÖRPER TAGEBUCH ein so einfaches, gut funktionierendes Langzeit-Tool für alle Frauen ist. Für Frauen, die nicht nur einer Zyklus-App oder einem Diät-Versprechen, der Pharmaindustrie oder einem einzelnen Arzt vertrauen wollen. Die eine Strukturierungshilfe brauchen können. Für Frauen, die selbst denken und selbst handeln. Für Frauen wie mich. Und vielleicht auch dich. 😊


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Hast du noch mehr Fragen? Erfahrungen mit einem eigenen Körpertagebuch? Oder einen ganz anderen Ansatz? Dann schreib mir doch eine Mail - ich bin gespannt!